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Simon Husslein

Simon Husslein gestaltet Objekte und Räume. Er entwickelt Möbel und Uhren, entwirft Innenarchitektur und Szenografie, berät Marken in Gestaltungsfragen. Geboren 1976 in Werneck, Deutschland, studierte Husslein Industriedesign an der Fachhochschule Darmstadt und absolvierte einen Masterstudiengang am Royal College of Art in London. Er realisierte Werke in Tokyo, London, Shanghai und Zürich, unterrichtete an verschiedenen Universitäten wie der Tongji Universität in Shanghai. Von 2008 bis 2014 war Simon Husslein Creative Director im Studio Hannes Wettstein. 2015 gründete er sein eigenes Atelier für Design und Szenografie in Zürich. Seit 2017 ist er Professor für Innenarchitektur an der HEAD – Genève, Hochschule für Kunst und Design.

Simon Husslein ist Träger vieler internationaler Designpreise. So gewann er den Red Dot Design Award, Best of the Best bereits zwei mal. Hinzu kommen Auszeichnungen wie dem iF Design Award in Gold, dem German Design Award in Gold sowie der Uhr des Jahres, 1. Platz. Seit 2017 ist er regelmäßig Jury-Mitglied des Red Dot Design Award, seit 2021 Mitglied der Akademie der Fondation du Grand Prix d'Horlogerie de Genève.

Hussleins Werk ist geprägt von Präzision und Kohärenz, von technischem Know-how und Erfahrung auf höchstem Niveau. Die Harmonie von Form, Farbe und Struktur stehen bei jeder Arbeit im Zentrum. Das Ethos von Simon Husslein besteht darin umfangreich zu experimentieren um die Poesie in Objekten und Räumen zur Entfaltung zu bringen.

Peter Zumthor

Peter Zumthor (geboren am 26. April 1943 in Basel) ist ein international tätiger Schweizer Architekt und ehemaliger Universitätsprofessor der Università della Svizzera italiana in Mendrisio. Er gehört zum weltweit erlesenen Kreis von Architekten, denen die  bedeutendsten Architekturpreise der Gegenwart zuerkannt wurden, darunter 2009 der Pritzker-Preis, 2008 das Praemium Imperiale und 2017 als erstem ausländischen Preisträger der große Preis des Bundes Deutscher Architekten (Großer BDA-Preis).

Peter Zumthor arbeitet in seinem Atelier in der alpinen Landschaft von Haldenstein, Schweiz, wo er architektonische Originale wie das Kunsthaus Bregenz, die Therme Vals, das Museum Kolumba Köln, das Steilneset Memorial in Vardø, das Secular Retreat in Devon, den Erweiterungsbau der Fondation Beyeler in Basel, das „Tea Chapel“ in South Korea oder den Museumsneubau für das Los Angeles Country Museum of Art LACMA entwickelt.

Der Pritzker-Preis ist weltweit die wichtigste Auszeichnung für architektonisches Schaffen. Er gilt als Nobelpreis der Architektur. Bislang wurde er lediglich 43 mal verliehen, darunter erst zweimal an Deutsche und insgesamt nur fünfmal an Architekten im deutschsprachigen Raum. Die Lucas Schnaidt Möbelmanufaktur ist daher besonders stolz darauf, mit Peter Zumthor und Frei Otto gleich zwei Pritzker-Preisträger in ihren Reihen zu wissen.

Frei Otto

Der deutsche Architekt, promovierte Architekturtheoretiker und Hochschulprofessor Frei Otto (geboren 31. Mai 1925 in Siegmar; verstorben am 9. März 2015 in Warmbronn) galt durch seine Arbeiten im Leichtbau mit Seilnetzen, Gitterschalen und anderen zugbeanspruchten Konstruktionen als einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Er zählte weltweit zu den drei wichtigsten Vertretern einer biomorphen, organischen Architektur.

Frei Ottos architektonisches Ziel und Ideal war das Bauen mit einem minimalen Aufwand an Materie, Fläche und Energie, was ihn zudem zu einem Pionier des ökologischen Bauens machte. Mit seinen leichten, flexiblen Bauten erhoffte er sich auch eine neue, offene Gesellschaft. Frei Otto ist nach Gottfried Böhm erst der zweite deutsche Architekt, der mit dem Pritzker-Preis die weltweit wichtigste Architektur-Auszeichnung erhielt.

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland gestaltete Frei Otto den Aufsehen erregenden deutschen Pavillon für die Weltausstellung Expo 67 in Montreal. Von 1968 bis 1972 verwirklichte er das weltberühmte Olympia-Stadion in München, welches vom Architekturmagazin Häuser zum besten deutschen Gebäude aller Zeiten gewählt wurde. (Quelle: Wikipedia)

Der Pritzker-Preis ist weltweit die wichtigste Auszeichnung für architektonisches Schaffen. Er gilt als Nobelpreis der Architektur. Bislang wurde er lediglich 43 mal verliehen, darunter erst zweimal an Deutsche und insgesamt nur fünfmal an Architekten im deutschsprachigen Raum. Die Lucas Schnaidt Möbelmanufaktur ist daher besonders stolz darauf, mit Peter Zumthor und Frei Otto gleich zwei Pritzker-Preisträger in ihren Reihen zu wissen.

Karl Friedrich Schinkel

Der preußische Architekt, Baumeister, Stadtplaner, Maler, Grafiker und Bühnenbildner Karl Friedrich Schinkel (geboren am 13. März 1781 in Neuruppin, verstorben am 9. Oktober 1841 in Berlin) prägte maßgeblich den Klassizismus und Historismus. Als Leiter der Oberbaudeputation unterstand ihm die Abteilung, womit er den Großteil der Bauvorhaben für das Königreich Preußen in ästhetischer, funktionaler und ökonomischer Hinsicht verantwortete. Seine Bauwerke prägen auch heute das Stadtbild von Berlin Mitte und weiterer Orte.

Nach ihm wurde die Schinkelschule benannt, bei der es sich um mehrere Generationen von Architekten handelt, die unter seinem stilbildenden Einfluss standen. Zu seinem Hauptwerk zählen neben diversen Sakral- und Kulturbauten wie die Potsdamer Nikolaikirche auch historisch revolutionäre Bauten wie das Berliner Gewerbeinstitut. Nach ihm bezeichnet ist auch der Neue Pavillon (Schinkel-Pavillon), welchen er von 1824 bis 1825 für den preußischen König Friedrich Wilhelm III direkt neben dem Schloss Charlottenburg in Berlin errichtete und u. a. mit dem TAFELSTUHL ausstattete.

Sowohl hinsichtlich der Bautechniken, Raumkonzepte als auch der Gestaltung gelten die Werke Schinkels als Wegbereiter des Modernismus in der Architektur. (Quelle: Wikipedia).

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